
Kronen Zeitung
BURGENLANDLIGA
Die heißesten Aktien des Burgenlandes
Niklas Lang und Raphael Pohl durften sich kürzlich bei Bundesligisten auf Probetrainings beweisen. Erfüllt sich noch diesen Winter für einen der beiden der große Traum vom Profifußball?
Barnabas Varga, Alex Hofleitner und Marco Hoffmann. Egal ob Eberau, Klingenbach oder Halbturn – sie haben das geschafft, wonach sich viele junge Kicker sehnen. Den Sprung von der Burgenlandliga bis in die höchste Spielklasse Österreichs. Zwei, die ihrem Traum gerade spürbar näher kommen sind Niklas Lang und Raphi Pohl. Die derzeit heißesten Aktien im rot-goldenen Unterhaus, die zuletzt bei Profiverein erstmals reinschnuppern durften.
Bei Mattersburgs Lang war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Bundesligisten anklopften – 15 Tore in 15 Spielen sprechen für sich. Insgesamt zwei Wochen trainierte der Youngster bei Altach mit – und hinterließ einen starken Eindruck im Ländle. Wie die „Krone“ weiß, buhlen auch zwei weitere Klubs (Bundesliga und 2. Liga) um den 21-Jährigen. Ein Transfer des Shootingstars könnte sich in den nächsten Tagen anbahnen! Vonseiten des MSV will man ihm keine Steine in den Weg legen. „Wir haben ihm gesagt, wenn du die Chance hast, nutze sie. Für uns ist es eine grandiose Werbung. Und es zeigt, es wird auch von oben auf uns geschaut“, betont Obmann Abdihodzic.
„Ich weiß, wo das Tor steht“
Auch Raphi Pohl von Bad Sauerbrunn durfte sich zuletzt in Hartberg beweisen – zunächst bei den Amateuren. Seine große Stärke? „Für einen Spieler in meinem Alter weiß ich, wo das Tor steht“, sagt der 19-Jährige selbstbewusst. Ein Verbleib über den Winter hinaus steht für den blutjungen Stürmer außer Frage – alles Weitere ist offen. „Es hängt von so vielen Faktoren ab. Meinen Lauf aus der Hinrunde will ich natürlich mitnehmen. Dann werden wir weitersehen.“ Vielleicht gelingt ihm der Sprung in den Profifußball, ähnlich wie Alex Hofleitner. „Ich kenne ihn seit Jahren und habe seinen Weg schon in Klingenbach genau verfolgt. Er ist genau so aus dem Nichts gekommen“, zieht Pohl den Vergleich.
Der Traum lebt, denn die Burgenlandliga hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass es bei rot-goldenen Talenten ganz schnell gehen kann. Tobi Frank
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